FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie schnell Antworten auf häufig gestellte Fragen aus den Bereichen „Wohnen zur Miete“, „Wohnungseigentum“, „Genossenschaft /Mitgliedschaft“ und „Allgemeines“.

Wohnen zur Miete

Betriebskosten
Ein-/An-/Umbauten
Familien beim spar und bau
Fernsehen
Fußballspielen in Außenanlagen
Garagen-/Stellplatzvermietung
Grillen
Handwerker-Notruf
Haustiere
Kaution
Kündigung
Müllentsorgung
Satellitenschüssel
Schönheitsreparaturen
Treppenhausreinigung
Versicherungen
Winterdienst
Wohnberechtigungsschein


Wohnungseigentum

Bauliche Veränderung
Eigentümerversammlung
Fernsehen
Gemeinschaftseigentum
Hausgeldabrechnung
Instandhaltungsrücklage
Sondereigentum
Sondernutzungsrecht
Tagesordnung
Teilungserklärung
Versammlungsvollmacht/Vertretung
Verwaltungsbeirat
Vorbereitung der Versammlung
Winterdienst
Wirtschaftsplan
Wohnungseigentumsgesetz (WEG)


Genossenschaft / Mitgliedschaft

Abgeltungssteuer
Dividende
Eintrittsgebühr
Erwerb der Mitgliedschaft
Genossenschaftsanteile
Genossenschaftsmitglied
Genossenschaftsprinzipien
Gremien
Kündigung
Mitgliedschaft
Mitgliederversammlung
Satzung


Allgemeines

Hausratversicherung
Kinderbetreuung


Wohnen zur Miete


Betriebskosten:

Betriebskosten sind gemäß § 27 II. BV „die Kosten, die (...) durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes (...) und des Grundstücks laufend entstehen.“ Die Umlage der Betriebskosten auf die Hausbewohner wird in unseren Dauernutzungs- und Mietverträgen von vornherein vereinbart. Die Betriebskosten werden in einer einmal jährlich zu erstellenden Betriebskostenabrechnung von der Genossenschaft gegenüber den Mietern abgerechnet, in der Regel im Sommer eines jeden Jahres für das vorhergehende Kalenderjahr. Betriebskosten sind z.B. Grundsteuer, Wasserversorgung, Entwässerung, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Gebäudeversicherung, TV-Kabel u.a. Kostenarten laut Betriebskostenverordnung.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 12, Seite 11 - Personenanzahl
- Ausgabe Nr. 8, Seite 5 - Mülltrennen
- Ausgabe Nr. 8, Seite 8 - Sperrmüll
- Ausgabe Nr. 8, Seite 9- Nebenkosten & Gasprüfung
- Ausgabe Nr. 7, Seite 8 - Winterdienst
- Ausgabe Nr. 7, Seite 9 - Heizkostenablesung
- Ausgabe Nr. 4, Seite 9 - Betriebskostenprüfung
- Ausgabe Nr. 3, Seite 9 - Gasprüfung

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Ein-/An-/Umbauten:

Die bauliche Veränderung der angemieteten Wohnung bzw. von Balkonen/Terrassen oder auch Gewerbeflächen bzw. Garagen können Ein-/An- oder Umbauten sein. Als Faustregel gilt: Alles, was der Mieter baulich an der angemieteten Wohnung, Gewerbefläche oder Garage ändern möchte, muss schriftlich bei der Genossenschaft beantragt und schriftlich von der Genossenschaft genehmigt werden, wenn es dadurch zu Eingriffen in die Bausubstanz kommt oder wenn die Funktionalität bzw. das Erscheinungsbild von Wohnung oder Gebäude verändert werden. Solche Eingriffe liegen z.B. vor, wenn Laminat oder Fliesen verlegt werden, wenn ein Heizkörper versetzt wird, wenn eine Markise montiert wird, usw. Besonders wichtig ist dabei, dass solche Maßnahmen nur nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des spar und bau vorgenommen werden dürfen.

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Familien beim spar und bau:

Der spar und bau bekennt sich zu einer familienfreundlichen Vermietungspolitik – schließlich sind die Kinder von heute unser aller Zukunft. Der spar und bau betreibt daher schon seit vielen Jahren die Zusammenlegung von Kleinwohnungen zu familientauglichen 3- oder 4-Zimmer-Wohnungen und ist Mitglied beim Velberter Lokalen Bündnis für Familie. Das Familienzentrum „Fit for Kids“ ist Mieter in unserem Haus von-Humboldt-Str. 94 in Birth und Familien-Neumitglieder des spar und bau erhalten beim Eintritt in die Genossenschaft einen Gutschein für eine Veranstaltung des Lokalen Bündnis für Familie überreicht. Velbert ist eine familienfreundliche Stadt – und der spar und bau arbeitet daran mit!

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Fernsehen:

Die Häuser des spar und bau werden fernsehtechnisch von Firma BMB (Bosch-Marienfeld Breitbandnetze) aus Gelsenkirchen versorgt. Die Versorgung umfasst neben analogen und digitalen Fernseh- und Radioprogrammen auch zusätzliche Programmpakete für multikulturelles Fernsehen, Themenfernsehpakete, usw., allerdings derzeit noch keine Telefonie- oder Internetdienste. Aufgrund der unterschiedlichen Versorgungsstruktur in Velbert kann es durchaus dazu kommen, dass in unterschiedlichen Velberter Wohnlagen leicht verschiedene Programmangebote in den Wohnungen des spar und bau zu empfangen sind. Allerdings sind alle Wohnungen der Genossenschaft digitaltauglich ausgestattet und alle Wohnungen, die größer als Appartements (1-Raum-Wohnungen) sind, haben zwei Fernsehanschlüsse. Bei Störungen rufen Sie bitte die Hotline 0209 / 35 97 53 96 an.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 12, Seite 13 - Sat-Schüsseln
- Ausgabe Nr. 4, Seite 10 - akt. Kabelversorgung

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Fußballspielen in Außenanlagen:

Der spar und bau steht zu seiner familienfreundlichen Grundhaltung (s.o. Familien beim spar und bau). Dazu gehört auch, dass die Außen- und Grünanlagen an den Häusern der Genossenschaft natürlich auch Platz zum Spielen der dortigen Kinder und Enkelkinder bieten – dies ist nicht nur geduldet, sondern auch ausdrücklich erwünscht. Allerdings artet gerade Fußballspielen in den Außenanlagen leider oft zu mannschaftsmäßigem Bolzen aus – dies ist problematisch, da es dabei häufig zu Beschädigungen der Grünanlagen kommt oder auch dass Bälle auf Balkone geschossen werden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir das Fußballspielen in den Außen-/Grünanlagen der Genossenschaftshäuser nicht gestatten können und fußballbegeisterte Kinder und Eltern zur Vermeidung von Beschädigungen und Lärmbelästigungen bitte unbedingt auf Bolzplätze ausweichen oder bei unserem Kooperationspartner SSVg Velbert 02 sportlich aktiv werden, dessen Fußballnachwuchs der spar und bau schon seit mehreren Jahren finanziell unterstützt und werblich begleitet.

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Garagen-/Stellplatzvermietung:

Die Nachfrage für PKW-Garagen und Stellplätze ist erfahrungsgemäß so groß, dass wir Interessenten-Wartelisten führen. Wenn Sie Interesse an der Anmietung einer Garage oder eines Kfz-Stellplatzes haben, sprechen oder mailen Sie bitte unsere Mitarbeiter in der Wohnungsverwaltung an. Wir nehmen Sie dann gerne unverbindlich in die Warteliste auf oder können Ihnen sagen, ob/wann eine Garage bzw. ein Stellplatz in absehbarer Zeit frei werden. Vergessen Sie dabei bitte nicht, Ihre Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, Mobil-Nr., eMail, Fax) vollständig und richtig anzugeben, damit wir Sie informieren können.

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Grillen:

Das Grillen auf Balkonen und Terrassen im Sommer sorgt leider immer wieder für Kontroversen: Einerseits hat die Zubereitung von Fleisch und Gemüse im Freien bei warmen Temperaturen eine gewisse Gemütlichkeit, andererseits verursachen Grillrauch und Gerüche häufig Nachbarschaftsprobleme. Denn nicht jeder mag Gegrilltes und es ist erst recht unangenehm, als Unbeteiligter nachbarschaftlichen Rauchschwaden und Essensgerüchen ausgesetzt zu sein. Wer im Sommer gerade bei großer Hitze lüftet, möchte frische Luft in der Wohnung und keinen Grilldunst. Deswegen ist es für Nachbarschaften in Mehrfamilienhäusern verträglicher, wenn man auf das Grillen auf Balkonen/Terrassen grundsätzlich verzichtet. Kommt es durch Grillen zu nachbarschaftlichen Uneinigkeiten, müssen wir ohnehin einschreiten (was i.d.R. dann eine Untersagung des Grillens bedeutet), weil jeder Mieter Rücksicht nehmen und durch sein Wohnverhalten dafür sorgen muss, dass die Mitbewohner nicht belästigt werden. Die Gefahr von Problemen ist bei der üblichen Anlage von Balkonen/Terrassen nach unserer Erfahrung so groß, dass der spar und bau das Grillen auf Balkonen/Terrassen generell nicht gestattet.

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Handwerker-Notruf:

Wenn Sie Beschädigungen, Mängel, usw. in Ihrer Wohnung oder im Gebäude feststellen, informieren Sie uns bitte unbedingt so schnell wie möglich. Aus Kosten- und Kontrollgründen laufen alle Reparaturmeldungen über unsere Technische Abteilung. Die Selbstbeauftragung der Handwerker unmittelbar durch die Mieter ist nicht zulässig. Hiervon gibt es allerdings eine wichtige Ausnahme: Dringende Notfälle, wenn unsere Geschäftsstelle nicht besetzt ist (nachts, an Wochenenden und feiertags). In dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte an folgende Handwerksfirmen:

- Sanitär / Heizung: Fa. Oeffling (0171 / 423 82 37)
Fa. Soltek (02051 / 25 47 03)
- Elektro: Fa. Bürgener (02051 / 31 31 33)
Fa. Schröder (0171 / 682 86 89)
- Abfluss/Rohrdienst: Fa. Redesa (0173 / 525 26 26)
Fa. Noster (02051 / 6 48 00)
- Schlüsseldienst Fa. Freitag (0171 / 642 29 86)
Am nächsten Werktag nach einer Notfallmeldung informieren Sie uns bitte darüber, welcher Schaden vorlag und welcher Handwerker beauftragt wurde.



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Haustiere:

In den Verträgen der Genossenschaft ist geregelt, dass der Mieter die vorherige schriftliche Zustimmung des spar und bau benötigt, wenn er Aquarien aufstellen oder Tiere halten will, soweit es sich nicht um Kleintierhaltung handelt, wie z.B. Hamster, Wellensittiche o.ä. Während also beispielsweise die Haltung eines Meerschweinchens oder Kanarienvogels keiner schriftlichen Zustimmung bedarf, muss die Haltung eines Hundes, einer Katze oder die Anschaffung eines Aquariums genehmigt werden. Während es durch Hunde oder Katzen bei nicht tiergerechter Haltung durchaus zu Problemen mit der Nachbarschaft kommen kann, besteht durch die oft nicht unbeträchtlichen Wassermengen in Aquarien bei Schäden –vor allem in älteren Gebäuden mit Holzbalkendecken- ein gewisses Gefahrenpotenzial. Deswegen müssen sich Mieter und Vermieter in den letztgenannten Fällen mit einer ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Zustimmung gegenseitig informieren und absichern. Die Haltung sog. „Kampfhunde“ in den Häusern der Genossenschaft wird dagegen generell nicht gestattet.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch an einer anderen Stelle:

- Antrag auf Haustierhaltung

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Kaution:

Bei der Vermietung von genossenschaftseigenen Wohnungen wird beim Erwerb der Mitgliedschaft keine zusätzliche Mietkaution erhoben. Bei der Vermietung von Wohnungen, die wir im Namen Dritter (Privat- oder Firmeneigentümer) verwalten, wird dagegen zwar eine Kaution in gesetzlicher Höhe (maximal drei Grundmieten) erhoben, von uns verwaltet und verzinslich angelegt, aber es ist kein Erwerb der Mitgliedschaft beim spar und bau erforderlich. Daher haben Sie bei der Anmietung einer Wohnung beim spar und bau immer nur eine „finanzielle Nebenleistung“ zu erbringen, d.h. je nach Art der Wohnung nur eine Kaution oder nur Anteile zu zahlen, nie beides zusammen.

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Kündigung:

Die gesetzliche Kündigungsfrist für Wohnungen beträgt drei Monate. Dabei muss die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats schriftlich und vom Mieter unterzeichnet bei der Genossenschaft eingehen. Wirksam wird die Kündigung dann zum Ende des übernächsten Monats. Insbesondere sehr alte Mietverträge können jedoch auch davon abweichende Kündigungsfristen enthalten. Innerhalb weniger Tage erhält der kündigende Mieter dann von uns eine Kündigungsbestätigung, in der das Ende des Mietvertrages und wichtige Hinweise zur Beendigung des Mietverhältnisses enthalten sind.

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Müllentsorgung:

Aus Gründen der Kosteneinsparung und des Umweltbewusstseins ist eine ordnungsgemäße Mülltrennung sehr wichtig. Bei bestmöglicher Trennung der unterschiedlichen Müllarten und Nutzung beispielsweise öffentlicher Glas- und Papiercontainer lassen sich steigende Müllkosten und unnötig viele Müllcontainer an den Gebäuden vermeiden. Beachten Sie daher bitte folgende Hinweise:

  • Nutzen Sie unbedingt den gelben Sack bzw. die gelben Tonnen für „Grünen Punkt“-Müll (Kunststoffpackungen, Verbundmaterialien, Metalle). Gelbe Müllsäcke lagern Sie bitte nur gut zugebunden und von Speiseresten gesäubert sowie richtig sortiert, um Ungezieferbildung zu vermeiden.

  • Nutzen Sie für Glas und Papier/Pappe öffentliche „Depotcontainer“.

  • Nutzen Sie Sondermüllannahmestellen für Medikamente, Chemikalien und Batterien.

  • Noch brauchbare Kleidung kann in Kleider-Sammelboxen geworfen werden.

  • Werfen Sie keine sperrigen Gegenstände oder Elektrogeräte in den Müll, sondern melden Sie hierfür Sperrmüll an, damit die Tonnen nicht verstopfen, oder bringen Sie Ihren Sperrmüll zum Wertstoffhof in Velbert, Industriestraße 33, 42551 Velbert (Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 7:00–16:00 Uhr, Do. 7:00–20:00 Uhr, Fr. 7:00–18:00 Uhr, Sa. 8:00–14:00 Uhr). Informationen: Telefon 02051/920233 oder im Internet unter www.dbv-velbert.de

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 8, Seite 5 - Mülltrennen
- Ausgabe Nr. 8, Seite 8 - Sperrmüll
- Ausgabe Nr. 5, Seite 3 - Müllprobleme

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Satellitenschüssel:

Alle Wohnungen des spar und bau sind mit ein bis zwei digitaltauglichen TV-Anschlüssen ausgestattet (s. Fernsehen). Über unseren Fernsehversorger BMB aus Gelsenkirchen sind zu den Standardprogrammen zusätzliche multikulturelle oder themenspezifische Zusatzprogrammpakete buchbar, so dass aufgrund des Versorgungsumfangs keine zusätzliche Parabolantenne erforderlich ist. In den Mietverträgen ist geregelt, dass ein Wohnungsnutzer vorher einen Antrag bei der Genossenschaft stellen muss, den der spar und bau dann prüft und anschließend mitteilt, ob eine Parabolschüssel möglich ist oder nicht. Wichtig: Ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Genehmigung der Genossenschaft ist die Montage von Satellitenschüsseln generell untersagt. Wenn Sie hierzu Fragen haben, setzen Sie sich bitte direkt mit unseren Mitarbeitern in Verbindung.

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Schönheitsreparaturen:

In den Dauernutzungsverträgen des spar und bau ist geregelt, dass die Durchführung der Schönheitsreparaturen während des laufenden Mietverhältnisses grundsätzlich vom Mieter übernommen wird. Schönheitsreparaturen sind vor allem das Streichen/Tapezieren der Wände und Decken, das Reinigen der Böden (auch Teppichböden), das Streichen der Heizkörper (einschl. Rohren) sowie das Streichen der Innentüren und Innenseiten der Fenster, sofern diese aus Holz und nicht oberflächenbeschichtet sind. Schönheitsreparaturen sind fachgerecht selbst auszuführen oder ausführen zu lassen. Beim Auszug sind die Tapeten in einer hellen, unauffälligen Farbgestaltung zurückzugeben. Die zum Auszugszeitpunkt erforderlichen Schönheitsreparaturen sind bis zum Zeitpunkt der Schlüssel- und Wohnungsrückgabe zu erledigen.

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Treppenhausreinigung:

"Die Reinigung von Treppenhaus und Gemeinschaftsflächen wird in den Häusern des spar und bau in den meisten Fällen von den Hausbewohnern selbst nach einem hausinternen Reinigungsplan durchgeführt. Dies spart Kosten, weil kein Reinigungsdienst beauftragt und dessen Kosten als Betriebskosten in den jährlichen Betriebskostenabrechnungen auf die Hausbewohner umgelegt werden muss. Die Abstimmung von Umfang und Turnus der Reinigung innerhalb eines Hauses durch die betroffenen Bewohner selbst ist im übrigen einfacher, als über uns, und insoweit auch Teil der Selbstbestimmung der Mitglieder. In einigen Fällen, wo sich die Hausgemeinschaft mehrheitlich für einen Fremdreinigungsdienst ausgesprochen hat, organisieren wir über eine Gebäudereinigung die wöchentliche Treppenhausreinigung und die 1 x monatliche Säuberung der sonstigen Gemeinschaftsflächen (insb. Keller und Dachboden). Diese Kosten sind Betriebskosten und können nach vorheriger Ankündigung der Genossenschaft auch neu in einem Haus eingeführt werden.

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Versicherungen:

Alle Gebäude des spar und bau sind vor allem mit einer Gebäudeversicherung (insb. gegen Schäden am Haus durch Feuer, Leitungswasser, Hagel und Sturm) sowie mit einer Haftpflichtversicherung (z.B. gegen Personenschäden auf den Grundstücken) ausgestattet, deren Prämien in der jährlichen Betriebskostenabrechnung umgelegt werden. Diese Versicherungen ersparen es den Mietern jedoch nicht, eigene Hausrat- und Privathaftpflichtversicherungen abzuschließen: Wenn bei Schadensereignissen nämlich der Hausrat des Mieters beschädigt wird, so haftet dafür nur eine private Hausratversicherung des Mieters, nicht jedoch die o.g. Gebäude- oder Haftpflichtversicherung des spar und bau. Gegen eigene Beschädigungen fremden Eigentums kann sich der Mieter zusätzlich mit einer Privathaftpflichtversicherung ausstatten, beispielsweise wenn ein Mieter selbst erhebliche Schäden am Haus oder an der Wohnung verursacht. Wenn Sie eine neue Hausrat- und/oder Privathaftpflichtversicherung abschließen wollen oder hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

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Winterdienst:

Der Winterdienst (Schneeräumen und Streuen gegen Glatteis) wird in allen Häusern des spar und bau durch Dienstleister erledigt. Diese haben die Ausführung des Winterdienstes nach den Vorschriften der örtlichen Räum- und Streusatzung übernommen und haften für die pünktliche und ordnungsgemäße Durchführung des Winterdienstes. Im übrigen sind die von der Genossenschaft beauftragten Dienstleister haftpflichtversichert und müssen alle Einsätze gegen Vorlage von Arbeitsbelegen nachweisen. Dadurch können wir, weil wir verschiedene Dienstleister unter Vertrag haben, die abgerechneten Termine, Arbeiten, usw. laufend prüfen und wirtschaftlich kontrollieren. Grundsätzlich wird der Winterdienst beim spar und bau nicht mit monatlichen Pauschalen abgerechnet, sondern nach den tatsächlichen Einsätzen und Witterungsanforderungen (d.h. bei einem starken Winter können diese Kosten auch schon einmal höher sein, weil häufiger geräumt und gestreut wird, bei „zahmen“ Wintern fallen dafür nur geringe Kosten an). Die Eigendurchführung des Winterdienstes durch Hausbewohner in den Häusern des spar und bau ist aus rechtlichen Gründen der Haftung/Kontrolle leider nicht möglich. Die Kosten des Winterdienstes werden jährlich in den Betriebskosten abgerechnet.

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Wohnberechtigungsschein:

Der sog. Wohnberechtigungsschein wird vom Mieter bei Anmietung einer öffentlich geförderten Wohnung benötigt. Der Wohnberechtigungsschein kann bei der Stadt Velbert (Amt für Wohnen, Tel. 02051 / 26-0) gegen eine geringe Gebühr beantragt werden und ist ein Jahr lang gültig. Maßgeblich für die Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins sind das verfügbare jährliche Einkommen, die Wohnungsgröße und die Anzahl der Haushaltsangehörigen. Die meisten Wohnungen der Genossenschaft sind freifinanziert, d.h. können auch ohne Wohnberechtigungsschein angemietet werden, allerdings bietet auch der spar und bau in unterschiedlichen Velberter Stadtteilen verschiedene Größen und Lagen von öffentlich geförderten Wohnungen an. Für Fragen hierzu stehen Ihnen unsere Mitarbeiter der Abteilung Wohnungswirtschaft gerne zur Verfügung.

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Wohnungseigentum

Bauliche Veränderung:

Während Maßnahmen ordnungsmäßiger Instandhaltung und Instandsetzung durch Mehrheitsbeschluss geregelt werden, bedürfen bauliche Veränderungen nach den Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) in der Regel der einstimmigen Zustimmung aller Wohnungseigentümer (nicht nur der auf einer Versammlung anwesenden und vertretenen, sondern tatsächlich sämtlicher Eigentümer der Gemeinschaft). Demnach ist beispielsweise alles, was das äußere Erscheinungsbild, d.h. den optischen Gesamteindruck einer Anlage ändert (einschließlich ästhetischer Veränderungen des äußeren Bildes der Wohnanlage und des Grundstücks) oder einen nicht hinnehmbaren Eingriff in die bauliche Substanz darstellt, d.h. die Stabilität bzw. Sicherheit der Gebäude oder deren haustechnische Ausstattung verändert, eine bauliche Veränderung. Änderungen am Sondereigentum gehören nicht hierzu, wie z.B. bauliche Maßnahmen innerhalb einer Wohnung, wenn sie keine Außenwirkung haben.

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Eigentümerversammlung:

Der Verwalter lädt die Wohnungseigentümergemeinschaft mindestens einmal jährlich mit einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen zu einer Eigentümerversammlung ein. Diese ist das oberste Beschluss- und Willensbildungsorgan der Gemeinschaft. Damit die Versammlung Beschlüsse fassen kann, hat der Verwalter in der Einladung Ort, Datum und Uhrzeit der Versammlung sowie die Tagesordnung mitzuteilen. Die Tagesordnungspunkte müssen dabei so genau bezeichnet sein, dass sich aus der Einladung erkennen lässt, worum es bei den einzelnen Punkten geht. Diejenigen Eigentümer, die nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen können, haben die Möglichkeit, sich per schriftlicher Vollmacht vertreten zu lassen – dabei gelten die gesetzlichen Regeln, falls in der Teilungserklärung keine besonderen Vertretungsregelungen enthalten sind. Über die Versammlung, d.h. die Anwesenden, die Behandlung und Beschließung der Tagesordnungspunkte, usw. wird im Anschluß an die Versammlung ein Versammlungsprotokoll erstellt, um Verlauf und Beschlüsse der Versammlung zu dokumentieren. Informationen zu Vorbereitung der Versammlung finden Sie ebenfalls im FAQ Bereich.

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Fernsehen:

Die TV-Versorgung der vom spar und bau verwalteten Wohnungseigentümergemeinschaften ist recht unterschiedlich. Einige Gemeinschaften werden über den Breitbandkabel-Anbieter BMB aus Gelsenkirchen versorgt (s. hierzu in der Rubrik „Wohnen zur Miete“ den Eintrag Fernsehen), andere Gemeinschaften haben einen Kabelanschluß von Firma Unitymedia (weitere Informationen erhalten Sie auf deren Homepage unter www.unitymedia.de) oder haben sich von der Kabelversorgung über eine eigene Satellitenanlage selbständig gemacht. Im letzten Fall obliegt die Instandhaltung und Erneuerung der gesamten haustechnischen Fernsehanlage ausschließlich der Wohnungseigentümergemeinschaft. Je nach Anbieter und Stadtteillage der Gemeinschaft, kann das Kabelangebot durchaus unterschiedlich ausfallen. Dies gilt insbesondere für Zusatzleistungen wie z.B. multikulturelles Programmangebot, Internet, etc. Wenn Sie nicht wissen, wie bzw. über welchen Anbieter Ihre Gemeinschaft fernsehtechnisch versorgt wird, sprechen/rufen/mailen Sie uns einfach an (s. „Kontakt“ oder „Allgemeines / Geschäftsstelle / Mitarbeiter“)

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Gemeinschaftseigentum:

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) unterscheidet einerseits das sog. „Sondereigentum“, andererseits das sog. „Gemeinschaftseigentum“. Gemeinschaftliches Eigentum im Sinne des WEG sind das Grundstück und alle Anlagen, Bestandteile oder Einrichtungen der Gebäude, die nicht im Sondereigentum eines Miteigentümers oder im Eigentum eines Dritten stehen. Sämtliche Teile des Gebäudes, die für Bestand und/oder Sicherheit erforderlich sind, sowie Einrichtungen bzw. Anlagen, die zum gemeinschaftlichen Gebrauch der Eigentümer bestimmt sind, können dagegen nicht Gegenstand des Sondereigentums sein, selbst wenn sie im Bereich der Sondereigentumsflächen befindlich sind. Das Gemeinschaftseigentum unterliegt der Verwaltung und damit der Beschlussfassung durch die Wohnungseigentümer. Am Gemeinschaftseigentum haben alle Eigentümer sog. „Miteigentum“ in dem Verhältnis, das in der Teilungserklärung der Gemeinschaft geregelt und im jeweiligen Wohnungsgrundbuch des Amtsgerichts verzeichnet ist.

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Hausgeldabrechnung:

Einmal jährlich vor der Eigentümerversammlung erstellt der Verwalter für alle Eigentümer eine Hausgeldabrechnung über die Einnahmen und Ausgaben des vorangegangenen Kalenderjahres. Dabei werden die Gesamtkosten der Gemeinschaft anteilig für jeden Miteigentümer berechnet und seinen im gleichen Zeitraum liegenden Hausgeldvorauszahlungen gegenüber gestellt, so dass sich ein Guthaben oder eine Nachzahlung ergibt. Zusammen mit der Hausgeldabrechnung erstellt der spar und bau auch den gesetzlich erforderlichen Wirtschaftsplan für das laufende Jahr, der eine Fortschreibung der Abrechnung unter Berücksichtigung der bereits bekannten oder zu erwartenden Kostensteigerungen/-senkungen des aktuellen Wirtschaftsjahres darstellt. Auch der Wirtschaftsplan für die Gemeinschaft und jeden Eigentümer wird vor der Eigentümerversammlung zugeschickt. Die Abrechnung enthält sog. Abrechnungsschlüssel: Dies ist der Maßstab, nach dem die einzelnen Kostenarten (z.B. Versicherungen, Wasser, Straßenreinigung, Verwaltergebühren, Gartenpflege, …) auf die Eigentümer verteilt werden. Dies können im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes die Miteigentumsanteile sein, aber auch –je nach Regelung in der Teilungserklärung oder Beschlusslage- die Anzahl der Wohneinheiten, Personenschlüssel, Wohnflächenquadratmeter, tatsächlicher Verbrauch beispielsweise bei Wasserzählern, usw.

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Instandhaltungsrücklage:

Jedes Gebäude kommt mit der Zeit „in die Jahre“ – dann sind Instandhaltungs-, Instandsetzungs- oder Modernisierungsarbeiten erforderlich. Um diese Kosten am Gemeinschaftseigentum bezahlen zu können, bilden die Wohnungseigentümer eine finanzielle Rücklage. Die Eigentümer leisten also jährlich eine Art Spareinlage, die für Reparaturen und Verbesserungen am Gemeinschaftseigentum verwendet wird. Die Verwaltung der Instandhaltungsrücklage obliegt in der Regel dem Verwalter, der höhere Rücklagenbeträge verzinslich anlegt (die Zinserträge kommen der Eigentümergemeinschaft wiederum als gemeinschaftlicher Ertrag zugute). Eine Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage ist nach den Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes ausschließlich für Reparatur- und Modernisierungsarbeiten zulässig, lediglich bei einem zwischenzeitlichen Liquiditätsengpaß ist ausnahmsweise der Einsatz der Rücklage für laufende Kosten zulässig. Die Instandhaltungsrücklage ist gemeinschaftliches Eigentum, wird bei einem Verkauf der Wohnung also nicht ausgezahlt. Die Höhe der monatlichen Einzahlungen in die Instandhaltungsrücklage wird im jährlichen Wirtschaftsplan festgelegt und mehrheitlich in der Wohnungseigentümerversammlung beschlossen.

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Sondereigentum:

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) unterscheidet einerseits das sog. „Sondereigentum“, andererseits das sog. „Gemeinschaftseigentum“. Gegenstand des Sondereigentums sind Wohnungen oder auch nicht zu Wohnzwecken dienende Flächen sowie die dazu gehörenden Bestandteile des Gebäudes/Grundstücks, die verändert, beseitigt oder eingefügt werden können, ohne das gemeinschaftliche Eigentum oder ein Sondereigentumsrecht eines anderen Wohnungseigentümers über das Maß hinaus zu beeinträchtigen bzw. die äußere Gestalt des Gebäudes/Grundstücks zu verändern. Diejenigen Teile des Gebäudes, welche für Bestand und/oder Sicherheit erforderlich sind bzw. alle Anlagen und Einrichtungen, die den Wohnungseigentümern zum gemeinschaftlichen Gebrauch dienen, können nicht Gegenstand des Sondereigentums sein, selbst wenn sie sich im Bereich des Sondereigentums befinden. Das Sondereigentum ist nicht „selbständig“, d.h. es existiert immer nur in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (Gebäude sowie Grundstück), zu dem es gehört. Sondereigentum kann nicht ohne den dazugehörigen Miteigentumsanteil veräußert oder belastet werden.

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Sondernutzungsrecht:

Sondernutzungsrechte werden häufig bereits bei Gründung einer Eigentümergemeinschaft in der Teilungserklärung festgelegt. Dabei handelt es sich um alleinige (Gebrauchs-)Regelungen zu Gunsten eines oder mehrerer Miteigentümer, einen bestimmten Teil des gemeinschaftlichen Eigentums zu nutzen, und zwar unter Ausschluß der übrigen Wohnungseigentümer. Art und Umfang bzw. gestattetes Ausmaß der Nutzungsmöglichkeiten aufgrund eines Sondernutzungsrechts ergeben sich aus der Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung oder mangels einer entsprechenden Regelung aus § 15 Abs. 3 WEG. Ein Recht zur (baulichen) Veränderung des Gemeinschaftseigentums läßt sich aus dem Sondernutzungsrecht nicht ableiten.

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Tagesordnung:

Zusammen mit der Einladung zur Eigentümerversammlung verschickt der spar und bau die Tagesordnung mit den Themen, über die die Eigentümergemeinschaft beraten bzw. beschließen wird. Die Tagesordnungspunkte müssen dabei so genau bezeichnet sein, dass sich aus der Einladung erkennen lässt, worum es bei den einzelnen Punkten geht – so kurz wie möglich, so genau wie nötig. Eigentümer, die –aus welchen Gründen auch immer- nicht an der Versammlung teilnehmen, können sich per schriftlicher Vollmacht vertreten lassen (es gelten die gesetzlichen Regeln, falls in der Teilungserklärung Vertretungsregelungen enthalten sind, gelten diese). Die verschiedenen Themen der Tagesordnung ergeben sich im Wesentlichen aus evtl. Aufträgen an den Verwalter aus der Vorjahresversammlung, aus der zwischenzeitlichen Verwaltung (sozusagen das „Verwaltungstagesgeschäft“), aus der Besprechung zwischen Verwalter und Verwaltungsbeirat einige Wochen vor der Eigentümerversammlung oder aus Anträgen von Miteigentümern. Dabei ist wichtig, dass die Themen der Tagesordnung vor dem Versand der Einladungen beim Verwalter vorliegen, da auf der Eigentümerversammlung keine Themen mehr „nachgeschoben“ werden können – dies wäre nämlich zum Nachteil derjenigen Eigentümer, die nicht persönlich an der Versammlung teilnehmen.

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Teilungserklärung:

Die Teilungserklärung ist eine der wichtigsten Rechtsquellen des Wohnungseigentumsrechts und der Wohnungseigentümergemeinschaft. Sie ist im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt. Danach handelt es sich um eine Erklärung gegenüber dem Grundbuchamt des Amtsgerichts, dass das Eigentum an einem bestimmten Grundstück in verschiedene Anteile, die sog. Miteigentumsanteile, aufgeteilt wird. Diese Miteigentumsanteile werden dabei verbunden mit Sondereigentum an den jeweiligen Wohnungen der Eigentümergemeinschaft. In der Teilungserklärung steht u.a., welche Teile des Gebäudes im Sondereigentum stehen und welche Gemeinschaftseigentum sind. Außerdem werden häufig Sondernutzungsrechte (z. B. an Gartenflächen oder PKW-Stellplätzen) festgelegt. Auf Grundlage der Teilungserklärung werden bei Gründung der Eigentümergemeinschaft die Wohnungsgrundbücher angelegt. Außerdem regelt die Teilungserklärung oft wichtige Fragen des Gemeinschaftslebens und der Eigentümerversammlungen, z.B. über Vertretungsmöglichkeiten der Eigentümer auf Versammlungen, über die Abrechnungsmaßstäbe der Hausgeldabrechnung, über Verwalterpflichten, usw.

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Versammlungsvollmacht/Vertretung:

Indem ein Eigentümer, der an einer Eigentümerversammlung nicht persönlich teilnehmen kann, einen Dritten bevollmächtigt, kann dieser als Vertreter/Bevollmächtigter das Stimmrecht für den Vollmachtgeber ausüben. Die Vollmacht muss enthalten, a) wer vertreten wird, b) wer bevollmächtigt wird und c) womit/wofür bevollmächtigt wird (Inhalt/Gegenstand der Bevollmächtigung). Die Vollmacht muss dem Verwalter zur Eigentümerversammlung regelmäßig schriftlich vorgelegt werden. Vielfach regelt die Teilungserklärung der Eigentümergemeinschaft, wer überhaupt bevollmächtigt werden darf, einen Eigentümer zu vertreten (z.B. nur Ehegatten, Miteigentümer oder Verwalter). Der spar und bau verschickt mit der Einladung zur Eigentümerversammlung für jeden Eigentümer einen Vordruck für eine Vollmacht, damit die Versammlung, falls zufällig viele Eigentümer zu einem geplanten Versammlungstermin nicht persönlich anwesend sein können, trotzdem beschlussfähig ist. Jeder Eigentümer ist bei der Vollmachterteilung frei, ob sein Vertreter in der Ausübung des Stimmrechts bei Abstimmungen an ein bestimmtes Votum gebunden oder frei sein soll. Wenn Ihnen vor der Versammlung nicht klar ist, ob es Vertretungsbeschränkungen in Ihrer Eigentümergemeinschaft gibt, so schauen Sie bitte unbedingt in Ihre Teilungserklärung oder fragen Sie uns.

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Verwaltungsbeirat:

Der Verwaltungsbeirat ist, neben der Eigentümerversammlung und dem Verwalter, ein weiteres Organ der Eigentümergemeinschaft. Die Bestellung eines Verwaltungsbeirats geschieht zwar freiwillig, ist jedoch durchaus angeraten, da der Beirat als Bindeglied zwischen der Eigentümergemeinschaft und dem Verwalter fungiert. Regelt die Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung, dass darüber zu beschließen ist, ob ein Verwaltungsbeirat bestellt werden soll, so ist dies von der Gemeinschaft und dem Verwalter auch unbedingt zu beachten. Der Gesetzgeber definiert für den Beirat insgesamt drei Personen (ein Vorsitzender und zwei Beisitzer) als verbindlich. In der Teilungserklärung bzw. durch Vereinbarung kann eine andere Personenanzahl bestimmt werden; ein einfacher Beschluss hierüber genügt jedoch in der Regel nicht. Wenn in der Teilungserklärung nichts abweichendes vereinbart ist oder kein bestimmter Bestellungszeitraum beschlossen wurde, dann gilt ein Verwaltungsbeirat zunächst als auf unbestimmte Zeit bestellt (dies ist anders als bei der Bestellung des Verwalters, welche nach dem Wohnungseigentumsgesetz nicht mehr als fünf Jahre betragen darf). Der Beirat ist keine Art Hausmeister o.ä., sondern hat bestimmte, in der Regel ehrenamtliche Aufgaben, die im WEG klar definiert sind, beispielsweise die Prüfung von Abrechnungen, Belegen und Wirtschaftsplan vor der Eigentümerversammlung, um auf der Versammlung dazu Stellung nehmen zu können, Unterzeichnung der Beschlussprotokolle, Einberufung von Versammlungen, wenn es keinen Verwalter gibt, etc.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 15, Seite 14 - Verwaltungsbeirat

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Vorbereitung der Versammlung:

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 13, Seite 9 - Vorbereitung der Versammlung

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Winterdienst:

Jeder Grundstückseigentümer, also auch eine Wohnungseigentümergemeinschaft, unterliegt der sog. Verkehrssicherungspflicht. Haus und Grundstück müssen dabei gegen Gefahren gesichert werden, mit anderen Worten: Es müssen die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen getroffen werden, um Schäden anderer Personen zu verhindern. Hierzu gehört auch das Schneeräumen und Streuen bei winterlichen Witterungsverhältnissen, was entweder selbst durchgeführt oder an andere Personen bzw. Unternehmen delegiert werden kann. Die Verkehrssicherungspflicht des eigentlich Verantwortlichen reduziert sich dann auf Kontroll-/Überwachungspflichten. Wer den Winterdienst übernimmt, aber nicht ordnungsgemäß durchführt, kann auch gegenüber Dritten haftbar sein. Eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung brauchen auch die Eigentümer von Eigentumswohnungen, wobei in der Regel der Verwalter eine entsprechende Versicherung für das gesamte Objekt abschließt, so auch der spar und bau für die von ihm verwalteten Wohnungseigentümergemeinschaften. Die Kosten dieser Haftpflichtversicherung werden in der Hausgeldabrechnung umgelegt. Ob ein Winterdienst an einen Dienstleister vergeben oder von einem bei der Eigentümergemeinschaft angestellten Hausmeister durchgeführt wird, kann die Gemeinschaft mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen. Der Umfang des Winterdienstes ergibt sich meist aus der Ortssatzung der Gemeinde, die z.B. die Räumzeiten, die Räumbreite auf Wegen, usw. örtlich verbindlich regelt.

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Wirtschaftsplan:

Zusammen mit der Hausgeldabrechnung des abgelaufenen Kalenderjahres erstellt der spar und bau nach den gesetzlichen Anforderungen den „Wirtschaftsplan“ für das laufende Jahr, d.h. eine Art „Haushaltsplan“ über die Finanzen der Eigentümergemeinschaft. Dieser stellt eine Fortschreibung der Abrechnung unter Berücksichtigung der bereits bekannten oder zu erwartenden Kostensteigerungen/-senkungen des aktuellen Wirtschaftsjahres dar, d.h. er enthält die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben aus der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Der Wirtschaftsplan für die Gemeinschaft und jeden Eigentümer wird vor der Eigentümerversammlung verschickt. Er enthält die prognostizierten, im Folgejahr abzurechnenden Kosten wie z.B. Gemeinschaftsstrom, Versicherungen, Instandhaltungskosten, Entwässerung, Winterdienst, etc. Jeder WEG-Verwalter ist verpflichtet, für jedes Kalenderjahr ohne Beschluss und auch ohne gesonderte Aufforderung durch die Eigentümer im Sinne ordnungsgemäßer Verwaltung einen Wirtschaftsplan zu erstellen und der Eigentümerversammlung zwecks Beschlussfassung vorzulegen.

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Wohnungseigentumsgesetz (WEG):

Neben der Teilungserklärung ist das WEG, das es als Rechtsquelle erst seit den fünfziger Jahren gibt, das wichtigste Instrument von Verwaltern, Beiräten und Eigentümern, um rechtliche Fragen zu klären, Aspekte im Zusammenhang mit der Organisation der Eigentumsverwaltung zu erklären, die Rechte und Pflichten von Eigentümergemeinschaft, Verwaltungsbeirat und Verwalter, usw. festzulegen usw. Wenn in der Eigentümergemeinschaft Fragen und Probleme nicht anhand der Teilungserklärung oder mit Hilfe von früheren Beschlüssen und Vereinbarungen geklärt werden können, gilt als erste Rechtsquelle zunächst das WEG, das eine Vielzahl von Antworten im Sinne des Gesetzgebers gibt, d.h. so, wie der Gesetzgeber davon ausgeht, dass eine interessengerechte, angemessene Regelung sein sollte. Das Wohnungseigentumsgesetz wurde im Jahr 2007 umfassend novelliert (d.h. „inhaltlich modernisiert“), da man die gesetzlichen Gestaltungsmöglichkeiten nach über 50 Jahren an die sich verändernde Lebenswirklichkeit angepasst hat (so wurden beispielsweise Beschlußfassungsmöglichkeiten für Modernisierungsmaßnahmen geändert, die Einladungsfrist zur Eigentümerversammlung verlängert, etc

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Genossenschaft / Mitgliedschaft

Abgeltungssteuer:

Im Zuge der Abgeltungssteuer wird u.A. neuerdings die Steuer-Identifikations-Nr. des Mitgliedes benötigt.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch an einer anderen Stelle:

- Formular Freistellungsauftrag für Dividende

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Dividende:

Auf der einmal jährlich, meist Mitte bis Ende Juni eines jeden Jahres stattfindenden Mitgliederversammlung, wird unter anderem von den versammelten Genossenschaftsmitgliedern darüber beschlossen, ob und in welcher Höhe eine Dividende auf die im jeweiligen Vorjahr zum 01. Januar vorhandenen Genossenschaftsanteile gezahlt wird. Die Gremien der Genossenschaft machen auf der Grundlage des zuvor in der Versammlung vorgestellten Geschäftsabschlusses einen Vorschlag über die Höhe der Dividende, über den anschließend von der Versammlung abgestimmt wird. Aufgrund der wirtschaftlich sehr gesunden Situation des spar und bau, wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine unverändert hohe Dividende von 4% auf die eingezahlten Genossenschaftsanteile beschlossen – dies ist z.T. erheblich mehr, als man auf Bankspareinlagen erhält. Außerdem hat die genossenschaftliche Dividende den Vorteil, dass sie von Schwankungen des Zinsniveaus sowie von den Aktien- und Kapitalmärkten unabhängig ist, da die Dividende von der Genossenschaft eigenständig erwirtschaftet wird und demnach auch selbst beschlossen werden kann. Ausgezahlt wird die Dividende in der Regel zwei Wochen nach der Versammlung und Beschlussfassung auf das letzte vom Mitglied bei der Genossenschaft bekannt gegebene Bankkonto (es sei denn, dass beispielsweise aus einem genossenschaftlichen Mietverhältnis Mietrückstände bestehen, dann wird die Dividende automatisch gegen den offenen Posten aufgerechnet). Seit 2009 unterliegt auch die Dividende der sog. „Abgeltungssteuer“ (Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag), so dass die Genossenschaft diese Steuer an das „Bundeszentralamt für Steuern“ abführen muss, wenn vor der Dividendenberechnung vom Mitglied kein ausreichend hoher Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung des Finanzamtes vorgelegt wurden. Im Zuge der Abgeltungssteuer wird u.A. neuerdings die Steuer-Identifikations-Nr. des Mitgliedes benötigt.

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch an einer anderen Stelle:

- Formular Freistellungsauftrag für Dividende

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Eintrittsgebühr:

Beim Erwerb der Mitgliedschaft fällt eine einmalige Eintrittsgebühr in Höhe von 30,- € an. Dies ist eine Art Bearbeitungsgebühr für die mit dem Mitgliedschaftserwerb verbundenen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwendungen und zählt nicht mit zu den verzinslichen Genossenschaftsanteilen. Die Eintrittsgebühr wird zusammen mit der Einzahlung der Genossenschaftsanteile erhoben. Diese Gebühr entfällt lediglich in einigen wenigen in der Genossenschaftssatzung geregelten Fällen, z.B. wenn nach dem Todesfall eines Mitgliedes der mit in der gemeinsamen ehelichen Genossenschaftswohnung lebende Ehegatte Mitglied wird und den Dauernutzungsvertrag (Mietvertrag) der Wohnung übernimmt.

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Erwerb der Mitgliedschaft:

Zum Erwerb der Mitgliedschaft beim spar und bau ist ein Antrag auf Aufnahme als Mitglied zu stellen, dem ein Fragebogen mit persönlichen und wirtschaftlichen Angaben beigefügt ist. Gleichzeitig wird die Anzahl und Höhe der zu erwerbenden Genossenschaftsanteile geregelt (die sog. Pflichtanteile, d.h. die Mindestanzahl der möglichen Anteile, sind vier Anteile zu je 220,- €) und über den Inhalt der Satzung des spar und bau informiert und ein vollständiges Exemplar der Satzung ausgehändigt (klicken Sie hier für den Download der Genossenschaftssatzung). Zusammen mit der Einzahlung der Genossenschaftsanteile ist auch die Eintrittsgebühr zu zahlen. Der Aufnahmeantrag als Mitglied, meist im Zusammenhang mit einer Wohnungsanmietung, wird dann in der nächsten Sitzung der Gremien der Genossenschaft (Vorstand und Aufsichtsrat) zur Beschlussfassung vorgelegt; erst mit dem Beschluss der Gremien und der Einzahlung von Anteilen und Eintrittsgebühr ist die Aufnahme als Genossenschaftsmitglied wirksam und vollzogen. Das Mitglied erhält anschließend eine Bescheinigung über die Aufnahme als Mitglied mit seiner persönlichen Mitgliedsnummer. Diese Bescheinigung gilt gleichzeitig als Ausweis der Mitgliedschaft und muss sorgfältig verwahrt werden.

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Genossenschaftsanteile:

Um Genossenschaftsmitglied beim spar und bau zu werden, müssen mindestens vier Genossenschaftsanteile in Höhe von 220,- €, insgesamt also 880,- €, erworben werden. Maximal können bis zu 500 Genossenschaftsanteile erworben werden. Der Erwerb zusätzlicher Anteile unterliegt gewissen Beschränkungen. Hinzu kommt beim Erweb der Mitgliedschaft die Einzahlung einer einmaligen Eintrittsgebühr. Die Anteile unterliegen der Verzinsung in Form einer in der Mitgliederversammlung beschlossenen Dividende. Die Eintrittsgebühr wird nicht verzinst. Seit der Neuregelung der Kapitalertragssteuervorschriften (sog. Abgeltungssteuer) müssen auch Dividenden auf Genossenschaftsanteile unabhängig von ihrer Anzahl bzw. der betragsmäßigen Höhe der Dividende versteuert und beim Bundeszentralamt für Steuern angemeldet und abgeführt werden (Ausnahmen: Freistellungsauftrag in gültiger Höhe durch das Mitglied oder Nichtveranlagungsbescheinigung des Finanzamtes).

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 15, Seite 13 - Zulassung zusätzlicher freiwilliger Anteile

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Genossenschaftsmitglied:

Um Mitglied des spar und bau zu werden, muss zwingend der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgen. Dadurch wird man sozusagen Miteigentümer der Genossenschaft. Die Mitglieder erhalten jährlich eine Dividende auf die Genossenschaftsanteile. Außerdem bilden die Mitglieder die jährliche Mitgliederversammlung und erhalten zweimal jährlich das aktuelle Kundenmagazin „inside spar und bau“ kostenlos zugeschickt (klicken Sie hier, wenn Sie in unserem Online-Archiv ältere Ausgaben des Kundenmagazins lesen möchten). Es ist besonders attraktiv Mitglied beim spar und bau zu sein, weil man mit dem einmaligen Erwerb der Mitgliedschaft einen lebenslänglichen Wohnraumversorgungsanspruch hat, egal zu welchem Zeitpunkt (Bedingung ist nur, dass die Mitgliedschaft besteht und nicht gekündigt wurde) und egal, wie groß die Wohnung ist, die man sucht, so dass mit der Mitgliedschaft die Möglichkeit zur Anmietung unterschiedlicher Wohnungen besteht, die an die jeweilige Lebenssituation, welche sich durchaus beruflich, familiär oder altersmäßig im Lebensverlauf ändern kann, angepasst ist. Daher sind die Mitglieder also Miteigentümer des Unternehmens, bei dem Sie selber wohnen – sicherer und besser kann man heutzutage kaum leben.

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Genossenschaftsprinzipien:

Der spar und bau wurde 1899 gegründet – und ist nach weit über 100 Jahren aktiver und wirtschaftlich gesünder denn je! Aufbauend auf den wesentlichen Genossenschaftsprinzipien der Selbstverwaltung und Selbstbestimmung, ist der Zweck von Genossenschaften vor allem die Mitgliederförderung und Mitgliederorientierung: Unternehmenszweck des spar und bau ist daher gemäß der Satzung die sichere und preiswerte Versorgung der Genossenschaftsmitglieder mit Wohnraum, d.h. vor allem die Förderung der Wohnungsversorgung und die Pflege des Wohnungsbestandes für die Genossenschaftsmitglieder. Die Aktivitäten der Genossenschaft sind daher schwerpunktmäßig auf die schon vorhandenen Mitglieder und auf die Gewinnung neuer Mitglieder ausgerichtet. Durch die jährliche Mitgliederversammlung haben die Mitglieder ein Mitbestimmungsrecht (man spricht somit auch von genossenschaftlicher Selbstbestimmung) und von Selbstverwaltung, da die Gremien, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, immer auch Mitglied beim spar und bau sind.

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Gremien:

Neben dem wichtigen Organ der Mitgliederversammlung gibt es als Unternehmensgremien des spar und bau Vorstand und Aufsichtsrat. Die Mitgliederversammlung wählt aus den Reihen der Mitglieder den mehrköpfigen, je nach Unternehmensgröße unterschiedlich großen Aufsichtsrat, der z.Zt. aus sechs Aufsichtsräten besteht. Der Aufsichtsrat wiederum bestimmt –ebenfalls aus den Reihen der Mitglieder- den z.Zt. dreiköpfigen Vorstand als geschäftsführendes Organ der Genossenschaft (s. Genossenschaftsprinzipien). Momentan bestehen Vorstand und Aufsichtsrat aus je einem Vorsitzenden, wobei der Vorstandsvorsitzende hauptamtlich tätig ist und die beiden weiteren Vorstandsmitglieder nebenamtlich für den spar und bau aktiv sind. Die Aufsichtsratsmitglieder sind sämtlich ehren-/nebenamtlich für den spar und bau tätig und bilden das Kontrollorgan der Genossenschaft. Über die Vorstands- und Aufsichtsratsarbeit wird jedes Jahr ausführlich im Geschäftsbericht und auf der Mitgliederversammlung berichtet. Die Aufgaben von Vorstand und Aufsichtsrat werden ausführlich in der genossenschaftlichen Satzung geregelt.

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Kündigung:

Sie können die Mitgliedschaft beim spar und bau, z.B. wenn Sie umziehen und absehbar keine Wohnung mehr in Velbert benötigen, auch kündigen. Sofern die Kündigung schriftlich bis zum 30.09. eines Kalenderjahres erfolgt, endet die Mitgliedschaft zum 31.12. eines Jahres. Ihre Anteile werden dann nach der Mitgliederversammlung des nächsten Jahres an Sie ausgezahlt (i.d.R. im Sommer des Folgejahres nach dem Ende Ihrer Mitgliedschaft). Sie können Ihre Anteile jedoch auch an eine andere Person übertragen, die Mitglied werden möchte oder bereits Mitglied ist: Hierbei wird allerdings nur die Mitgliedschaft als solche übertragen, nicht die Dauer der Mitgliedschaft und damit mögliche Anwartschaften bzw. die „Wohnungssuchdauer“. Wichtig: Mit der Kündigung einer Wohnung haben Sie nicht gleichzeitig automatisch Ihre Mitgliedschaft beim spar und bau gekündigt, dies muss gesondert erfolgen. Sie können also einerseits Ihre Genossenschaftswohnung kündigen, andererseits des Spareffektes oder vielleicht auch einer späteren Wohnungsanmietung wegen die Anteile beim spar und bau behalten. Andererseits können Sie eine Mitgliedschaft nicht kündigen, solange Sie noch ungekündigt eine Wohnung des spar und bau nutzen, weil die Mitgliedschaft zur Wohnungsnutzung zwingend erforderlich ist.

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Mitgliedschaft:

s. hierzu Erwerb der Mitgliedschaft, Dividende und Kündigung der Mitgliedschaft sowie dort enthaltene Hinweise und weitere Links!

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Mitgliederversammlung:

Einmal jährlich findet die Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung ist, neben Vorstand und Aufsichtsrat, ein wesentliches Organ der Genossenschaft, da dort für die Genossenschaft wichtige Beschlüsse gefasst werden. Jedes Genossenschaftsmitglied des spar und bau ist zur Versammlungsteilnahme berechtigt und herzlich eingeladen (die Einladungen erfolgen im Sommer eines jeden Jahres ca. 2 Wochen vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung sowie Versammlungsdatum/-uhrzeit/-ort in der lokalen Presse). Auf der Mitgliederversammlung wird z.B. von Vorstand und Aufsichtsrat über das abgelaufene letzte Geschäftsjahr berichtet. Auch der Jahresabschluß wird von den versammelten Mitgliedern beschlossen; hierzu gehören u.a. Beschlüsse über die Verwendung des Bilanzgewinns und die Höhe der Dividende auf die Genossenschaftsanteile. Außerdem finden auf der Mitgliederversammlung Aufsichtsratswahlen, Beschlüsse über Änderungen der Satzung des spar und bau und ähnlich wichtige Abstimmungen statt, die für die Gemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder und das Unternehmen spar und bau von Bedeutung sind. Diese Mitbestimmung ist wesentlicher Bestandteil der Genossenschaftsprinzipien.

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Satzung:

Die aktuelle Satzung ist als Download auf dieser Website erhältlich. Selbstverständlich können sich Mitglieder aber auch eine Druckversion der Satzung in unserer Geschäftsstelle abholen (s. hierzu Allgemeines/Geschäftsstelle/Öffnungszeiten) oder nach Hause zuschicken lassen (s. hierzu Kontakt). Die Satzung enthält viele vom Genossenschaftsgesetz vorgeschriebene rechtliche Regelungen für Wohnungsbaugenossenschaften, aber auch darüber hinaus gehende für den spar und bau wichtige Angaben bzw. auf ihn zugeschnittene Regelungen. Die Satzung ist sozusagen das „Grundgesetz“ des spar und bau, weil darin alle wichtigen Fragen bezüglich Unternehmenszweck und –organisation, Mitgliedschaft und Mitgliederversammlung, Gremien (Vorstand und Aufsichtsrat), Rechte und Pflichten der Mitglieder usw. beantwortet werden.

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Allgemeines

Hausratversicherung:

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 15, Seite 12 - Hausratversicherung

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Kinderbetreuung:

Informationen zu diesem Begriff finden Sie auch in unserer Inside:

- Ausgabe Nr. 13, Seite 10 & Ausgabe Nr. 11, Seite 5 - Kinderbetreuung

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